Förderung

Von Agrarumweltmaßnahmen bis Zahlungsansprüche: wichtige Infos rund um die landwirtschaftliche Förderung.

Meldungen

Antragstellung von 7. Januar bis 22. Februar 2019

Die Antragstragstellung für die Agrarumweltmaßnahmen mit Verpflichtungsbeginn 2019 ist von 7. Januar bis 22. Februar 2019 möglich. Die erforderlichen Antragsunterlagen für das Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) sowie das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) sind verfügbar unter: 

www.landwirtschaft.bayern.de/kulap Externer Link

Bis 1. Juli 2019
Hecken, Feldgehölze und Steinmauern: Anträge stellen

Im Rahmen des Bayerischen Kulturlandschaftsprogramms (KULAP) können auch Investitionen gefördert werden. Ab sofort können Anträge für die Erneuerung von Hecken und Feldgehölzen (B49) sowie für den Wiederaufbau von Steinmauern in Weinbausteillagen (B56) gestellt werden. Die Anträge nehmen bei den Hecken und Feldgehölzen die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten entgegen, die für Steinmauern in Steillagen können bei der der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) eingereicht werden. Antragsschluss ist der 1. Juli 2019. Die Förderung der Anlage von Struktur- und Landschaftselementen (B59) wird ganzjährig bei den Ämtern für Ländliche Entwicklung angeboten. 

Investive Maßnahmen im KULAP - Staatsministerium Externer Link

Wesentliche Neuerungen im KULAP sind die zwei Maßnahmen:
Gewässer- und Erosionsschutzstreifen B32 und B33 in roten Gebieten nach AVDüV sowie die Anlage von Bejagungs- und Blühstreifen bei Maßnahme B38 - Streifen-/Direktsaatverfahren bei Reihenkulturen.

Im Dienstgebiet des AELF Bad Neustadt a.d. Saale sind folgende Gemarkungen "Rote Gebiete":

  • Landkreis Bad Kissingen:
    Großwenkheim, Seubrigshausen, Theinfeld, Eltingshausen, Rottershausen, Oerlenbach, Sulzthal, Ebenhausen und Gauaschach
  • Landkreis Rhön-Grabfeld:
    Rothausen, Irmelshausen, Breitensee, Herbstadt, Bad Königshofen im Grabfeld, Ipthausen, Eyershausen, Trappstadt, Kleinbardorf, Merkershausen, Alsleben, Großbardorf, Sulzfeld, Althausen, Aub, Gabolshausen, Untereßfeld, Obereßfeld, Sternberg im Grabfeld, Zimmerau, Leinach, Sulzdorf a.d. Lederhecke, Schwanhausen und Serrfeld

Die neuen Maßnahmen im Einzelnen:

  • Maßnahme B32 – Gefördert wird die dauerhafte und gezielte Einsaat bzw. Beibehaltung eines 7 - 30 m breiten Grünstreifens auf nicht stark geneigten Ackerflächen in Roten Gebieten nach AVDüV.
  • Maßnahme B33 – Gefördert wird die dauerhafte und gezielte Einsaat bzw. Beibehaltung eines 13 - 30 m breiten Grünstreifens auf stark geneigten Ackerflächen (>10% Hangneigung in den ersten 20 m ab Böschungsoberkante bzw. Feldstückskante am Hangfuß ohne angrenzendes Gewässer) in Roten Gebieten nach AVDüV.
  • Wer sich für die Maßnahmen B32 – B34 interessiert, muss sich vor Antragstellung mit der Beratungsabteilung (Jan Röger, Tel. 09771 / 6102-221) zur Abstimmung der fachlich sinnvollen Lage und Breite der Streifen in Verbindung setzen.
Ansprechpartner
Allgemeine Fragen zu KULAP stellen Sie bei Ihrem AUM-Sachbearbeiter oder klären diese in der Beratungsabteilung mit Herrn Röger und Frau Dietz.
Hinweis zum VNP
Interessenten für das VNP müssen sich zuerst an die Untere Naturschutzbehörde am jeweiligen Landratsamt (NES 09771 94-325 Frau Barbus bzw. KG 0971 801-0) wenden und einen Termin zum Erstellen ihrer Bewertungsblätter vereinbaren. Erst damit kann dann der Förderantrag beim AELF innerhalb der Antragsfrist bis 22. Februar 2019 gestellt werden.

Serviceportal iBALIS

Logo und Schriftzug iBALIS

Die Landwirtschaftsverwaltung unterstützt die Antragsteller mit dem Serviceportal iBALIS - kurz für Integriertes Bayerisches Landwirtschaftliches Informationssystem. Landwirte können damit ihre Flächen verwalten und Förderprogramme elektronisch beantragen.   Mehr

Schwerpunkte

Fristen und Termine im Blick

Die wichtigsten Termine für die flächen- und tierbezogenen Fördermaßnahmen im Förderkalender des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF). 

Förderkalender - Staatsministerium Externer Link

Förderwegweiser

Der Förderwegweiser des StMELF liefert einen Überblick sowie ausführliche Informationen für die Praxis zu allen Förderprogrammen und Ausgleichszahlungen in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft.  

Cross Compliance

Titelbild Broschüre Cross Compliance 2018

Die Gewährung von Direktzahlungen oder Zahlungen im Rahmen bestimmter Fördermaßnahmen für die Entwicklung des ländlichen Raums ist an die Einhaltung von Vorschriften geknüpft. Dieses System der Auflagenbindung heißt Cross Compliance (CC). Die zuständigen Behörden vor Ort - wie Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Veterinärämter, Naturschutzbehörden und andere - kontrollieren, ob die Auflagen eingehalten werden.  

Broschüre zu den aktuellen CC-Kontrollkriterien - Staatsministerium Externer Link

Serviceportal iBALIS

  • Logo und Schriftzug iBALIS mit Link zum Serviceportal