Soziale Landwirtschaft

Frau im Rollstuhl füttert Pferd

Die Soziale Landwirtschaft beschäftigt sich mit der Betreuung und Beschäftigung von Personen mit besonderen (sozialen) Bedürfnissen in der Landwirtschaft, ländlichen Hauswirtschaft und im Forst und Gartenbau.

Das Ziel ist einerseits eine individuelle, adäquate Lebensführung zu fördern. Andererseits sollen landwirtschaftliche Betriebe eine verlässliche Wertschöpfung in Form von Einkommen und/oder Arbeitsleistung für den landwirtschaftlichen Betrieb erzielen. Die Vorteile für beide Seiten liegen auf der Hand.

Vorteile für die Menschen mit Behinderung oder Suchterkrankung:

  • Integration in Familien- und Arbeitsalltag mit fester Tagesstruktur
  • sinnvolle Beschäftigung
  • (Wieder-)Einstieg ins Arbeitsleben
  • Therapie und Rehabilitation
  • Resozialisierung

Vorteile für die bäuerliche Familie:

  • Möglichkeit, Einkommen zu erzielen
  • arbeitswirtschaftliche Entlastung durch eine zusätzliche Arbeitskraft
  • persönlich bereichernde Erfahrungen
  • Anerkennung und Zufriedenheit durch soziales Engagement

Die Potenziale der landwirtschaftlichen Betriebe sind noch lange nicht ausgeschöpft. Es herrscht ein reger Bedarf an:

  • mehr Informationen, Beratungen und Qualifizierungsangeboten
  • Schaffung von Anlaufstellen für (potenzielle) Anbieter/innen
  • Stärkung regionaler Netzwerke
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Bildung überregionaler Netzwerkstrukturen
  • Aufbau von Kooperationen
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit Organisationen

Ansprechpartner

Walter Fürst
AELF Bad Neustadt
Otto-Hahn-Straße 17
97616 Bad Neustadt a.d.Saale
Telefon: 09771 6102-335
Fax: 09771 6102-500
E-Mail: poststelle@aelf-ns.bayern.de