Informationsveranstaltung am 18. April 2018 und Anordnung zur Bekämpfung
In den Eichenwäldern hat sich der Schwammspinner vermehrt

Forstverwaltung erstellt Prognose des zu erwartenden Raupenfraßes und plant örtliche Info-Veranstaltungen für betroffene Waldbesitzer und Interessierte.

Sind die Eichenwälder in den Landkreisen Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen lokal in Gefahr? Diese Frage stellen sich Waldbesitzer und Förster gleichermaßen. Ein unscheinbares Insekt, der Schwammspinner, scheint sich kräftig zu vermehren.
Gelege Schwammspinner

Eigelege des Schwammspinners

Die bevorzugte Nahrung des Schwammspinners sind junge Eichenblätter. Bei massenhaftem Auftreten kann der Fraß zu einer Bedrohung für Eichenwälder werden.
Die Förster des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bad Neustadt haben daher in den letzten Monaten über 3.000 Hektar Eichenwälder intensiv kontrolliert und dabei gezählt, in welcher Dichte Eigelege des Schwammspinners an den Eichen zu finden sind.
Darüber hinaus wurden Zweigproben aus Eichenkronen gewonnen, um festzustellen, inwieweit weitere Schmetterlingsraupen (Frostspanner und Wickler) Eichenblätter fressen.
Die Untersuchungsergebnisse werden derzeit an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft ausgewertet.
18.04.2018 • 19:00 Uhr
Informationsveranstaltung über anstehenden Schwammspinner-BekämpfungsmaßnahmenDas Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bad Neustadt lädt alle betroffenen Waldbesitzer und Interessierte schon jetzt ein zu einer
VeranstalterAELF Bad Neustadt
VeranstaltungsortGemeindehaus, Dorfstraße 20, 97633 Breitensee / Herbstadt